Fotograf Markus Bollen

Interview mit dem Fotografen Markus Bollen

Das Bewerbungsfoto Heute spricht Christof Wirtz mit Markus Bollen, einem Fotografen aus Bergisch Gladbach.

Unter http://www.panoramic-art.de/ finden Sie weitere Angaben zu seinen Werken und seiner Person.

Christof Wirtz: „Markus, wie wichtig ist aus Deiner Sicht ein Bewerbungsfoto und welche Qualität sollte das Foto haben?“

Markus Bollen: „Das Bewerbungsfoto ist ein Muss, das ist klar. Bewerbungen ohne eine gute Portraitaufnahme fallen in den meisten Fällen sofort raus.“ Doch was macht ein Bewerbungsfoto gut? Worauf muss geachtet werden, damit die Bewerbungsmappe nicht nach dem ersten Blick auf das Foto bereits aus den Händen gelegt wird, sondern im Gegenteil, dass das Foto signalisiert, hier ist genau die richtige Person für diese Stelle?“

Christof Wirtz (lächelt): „Stimmt, welche drei wichtigen Begriffe fallen Dir zum Thema Bewerbungsfoto ein?“

Markus Bollen: „Ein gutes Bewerbungsfoto ist 1.) seriös, 2.) thematisch passend und 3.) qualitativ hochwertig.“

Ein Bewerbungsfoto muss seriös sein

Christof Wirtz: „Was verstehst Du unter „Seriosität“ bei einem Foto?“

Markus Bollen: „Seriosität – dass ein Bewerbungsfoto nicht im Morgenmantel aufgenommen werden darf, versteht sich von selbst. Ebenfalls ist ein Bild, auf dem man lauthals lacht, vielleicht ein wunderbarer Anblick, aber trotzdem ungeeignet, um sich angemessen zu präsentieren. Ein fokussierter Blick, gute Kleidung, eine selbstbewusste Körperhaltung. Das sind entscheidende Faktoren, die die Bildwirkung beeinflussen.“

Christof Wirtz: „Sind Ort und Kleidung das, was Du unter „thematisch passend“ verstehst?“

Markus Bollen: „Ja, z. B. die Kleidung In verschiedenen Berufsfeldern kleidet man sich unterschiedlich. Das ist eine Tatsache, die sich genau so auch in den Bewerbungsfotos wieder finden sollte. Für manch eine Bewerbung muss man sich nicht in Anzug, Weste und Krawatte ablichten lassen. Für einen Job in einer Anwaltskanzlei reicht es allerdings nicht, sich in Karohemd und Jeans vor die Kamera zu stellen.“

Wie wichtig ist die Kleidung für das Foto?

Christof Wirtz: „Was kannst Du unseren Lesern bei der Entscheidung, welche Kleidung passt, auf den Weg mitgeben?“

Markus Bollen: „Überlegen Sie, auf welche Art von Beruf Sie sich bewerben möchten, welche Position Sie bekleiden wollen, ob dort eher eine legere oder förmliche Umgangsart herrscht. Auch der Fotograf, der zusammen mit Ihnen das Bewerbungsfoto macht, ist ein guter Ansprechpartner, der durch seine Erfahrungen Ratschläge zu Outfit und Auftritt geben kann. Dazu am besten verschiedene Outfits mit zum Fotoshooting bringen, damit Sie im Zweifelsfall optimieren können.“

Christof Wirtz: „Es entscheidet aber nicht die Kleidung über die Qualität des Fotos allein?“

Markus Bollen: „Mit dem Fotografen sind wir auch direkt bei Punkt 3, der Qualität des Fotos. Im digitalen Zeitalter hat fast jeder eine eigene Kamera, viele können auch Bilder in anständiger Auflösung produzieren. Aber Auflösung und Megapixel sind nicht alles. Viel wichtiger sind gute Lichtsetzung, eine professionelle Kamera mit großem Sensor und hochwertigen Objektiven und ein Fotograf, der sein Handwerk versteht. In Bewerbungsfotos fließen viele Details ein, die auf den ersten Blick kaum auffallen, aber doch unterbewusst entscheidend für die Wirkung des Bildes sind: die Wahl der Perspektive und des Lichtes, die Farbe und Beschaffenheit des Hintergrundes, die Körperhaltung, ….

Was kostet ein gutes Foto?

Christof Wirtz: „Ja, die guten wie die schlechten Beispiele für Bewerbungsfotos kenne ich gut. Wie teuer wird denn so ein professionelles Foto?“

Markus Bollen: „Es gehört weit mehr zu einem guten Bewerbungsfoto dazu, als man anfangs denkt. Ein gutes Shooting kann 200.- Euro und mehr kosten. Wenn man eine Visagistin dazu bucht und länger mit dem Fotografen an einem optimalen Ergebnis arbeitet, vielleicht einige Shots im Studio und einige alternativ“ on location“ macht, kann es auch deutlich teurer werden. Letztendlich sollte sich jeder vor Augen halten, was ich mit meiner Bewerbung erreichen will.“

Christof Wirtz: „Geht nicht auch ein Passbild vom Automaten?“

Markus Bollen: „Ein billiges Automatenfoto drückt leider auch dem Betrachter des Fotos genau das aus, und er wird im Zweifelsfall diese Bewerbung nicht in die Auswahl nehmen. Investieren Sie lieber etwas mehr. Mit dem ersten Gehalt hat sich die Investition schon amortisiert.“

Christof Wirtz: „Vielen Dank Markus, für Deinen spannenden Einblick zum Thema Bewerbungsfoto.“

Markus Bollen legt Wert darauf, seine Bilder in der höchsten Qualität zu präsentieren. Daher nutzt er die hohe Auflösung des Großformates. Fragen Sie ihn, ob er für einen besonderen Anlass eine Ausstellung in Ihrem Hause organisieren kann. Auch Ihre Bewerbungsfotos macht Markus Bollen zu Ihrer vollsten Zufriedenheit. http://www.panoramic-art.de/kontakt

 

 

 

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