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Die Weihnachtsfeier – Vorsicht Karrierefalle!

Jedes Jahr kommt in vielen Unternehmen die einerseits geliebte und auch von vielen gehasste Weihnachtsfeier. In manchen Unternehmen hat man sich auf einen Neujahrsempfang, gelegentlich verbunden mit einem Kick-Off vertagt.

Im Grunde genommen gelten für jede Art betrieblicher Feierlichkeiten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen.

Das Ziel solcher Veranstaltungen ist die Förderung der Gemeinschaft, die Belohnung guter Leistungen und die Würdigung altgedienter Mitarbeiter. Es muss also eine positive Atmosphäre her und soll ein besonderes Erlebnis für alle Teilnehmenden sein.

Und da fängt der Schlamassel schon an. Dem einen ist der Anzug recht, der andere kommt lieber leger. Der eine mag klassische Musik, der andere eher Hardrock auf der Tanzfläche. Wie oft darf ich zum Buffet gehen? Wen muss ich begrüßen, bei wem (für die Einladung) bedanken?

Findet die Feier jetzt um 19:30 Uhr oder ab 20:00 Uhr statt, wie lange muss ich bleiben? Welche Spielregeln gelten untereinander sowie in der Hierarchie nach oben und unten?

Die Feiern finden in Restaurants, Event-Locations, manchmal auch auf dem Weihnachtsmarkt oder in der eigenen Firma statt. In einigen großen Firmen gibt es nicht nur eine zentrale, sondern auch viele kleine Bereichs- oder Abteilungsfeiern. „Muss ich die alle besuchen?“ fragt sich manche Führungskraft.

Weitere Stolperfallen in Form von Alkohol, Duzen/Siezen, Flirten bis hin zu Handgreiflichkeiten sind nicht ausgeschlossen.

Verhalte ich mich zu steif und unnahbar, werde ich in die „graue Maus“-Ecke gestellt. Bin ich zu forsch unterwegs, habe ich schnell bei vielen einen „Ruf“ weg.

Wer unter dem Begriff „knigge weihnachtsfeier“ googelt, findet zahlreiche Tipps, um sicher durch die Klippen jeder Betriebsfeier zu kommen.

Aus meinen Erfahrungen möchte ich die wichtigsten zusammenstellen.

  1. Trinken Sie nie mehr Alkohol als Ihre Vorgesetzten und als Sie sicher vertragen können.
  2. Duzen Sie nur die Kollegen und Vorgesetzten, die Sie auch im Alltag duzen.
  3. Die Kleidung lässt sich bei den Kollegen erfragen, lieber dezent als zu schrill.
  4. Niemals (Nie!) auf der Weihnachtsfeier im angetrunkenen Zustand über berufliche Konflikte, Gehaltserhöhung oder Beförderung sprechen.
  5. Vermeiden Sie zu große körperliche Nähe zu den anderen Mitarbeitern des Unternehmens.
  6. Gehen Sie auf jeden Fall hin, ein Nicht-Erscheinen ist genauso ein Karrierekiller wie der „bleibende Eindruck“, wenn Sie über die Stränge schlagen.

Einen oft genannten Tipp „Bleiben Sie in wohlbekannten Kreisen“ kann ich nicht weiter empfehlen. Jede Betriebsfeier ist auch eine sehr gute Plattform, neue Kollegen und evtl. neue Vorgesetzte kennen zu lernen und sich durch eine angenehme Konversation auf sich aufmerksam zu machen. Gute Umgangsformen beweisen und stilsicher die Klippen der Feier meistern kann hingegen auch schon mal befördernd wirken. Und dabei immer locker bleiben und nicht als Karriereschmied in Erscheinung treten.

In dem Sinne wünsche ich Ihnen allen fröhliche Feierlichkeiten!

Weitere Informationen zu Karrierefallen im Karneval finden Sie hier.

www.bewerber-abc.de

 

5 Gedanken zu „Die Weihnachtsfeier – Vorsicht Karrierefalle!

  1. Schön zusammengefasst.
    Jedoch kommt es natürlich immer auf das Unternehmen, besser gesagt die Unternehemskultur, an.
    Es würde bereits langen, wenn jeder nur sein Gehirn benutzen würde, um nicht negativ aufzufallen.

    In diesem Sinne…. Prost 🙂

    1. Ja, der gesunde Menschenverstand….
      Der würde vielen, bei Anwendung an geeigneter Stelle, weiterhelfen. Ich weiß nicht, ob es Naivität, Narzissmus oder andere Egoismen sind. Viele denken meist nur an sich selber. Nicht an andere und noch weniger an die Reaktionen, die sie mit ihren Aktionen hervorrufen.

  2. Pingback: Bewerber A!B!C

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