Christof Wirtz Bewerber-ABC

„Schreiben Sie mir einen Lebenslauf?“ – Leserfrage

Leserfrage:

Eine Bewerberin rief mich heute an und fragte, ob ich ihr einen Lebenslauf schreiben könne.

Was halten Sie von diesem Service? Ist es sinnvoll, das sich Bewerber ihre Lebensläufe schreiben lassen oder denken Sie, „Das geht auf keinen Fall?“.

Ich bin gespannt auf Ihre Zuschriften und Reaktionen.

Erste Antworten von mir zum fremderstellten Bewerbungsunterlagen finden Sie Mein Lebenslauf .

Das Bewerber-A!B!C verabschiedet sich in die Sommerpause. Wir sind ab dem 1. September wieder für Sie da.

Ihr Team von www.bewerber-abc.de wünschte allen Leserinnen und Lesern erholsame Sommerferien und gute Reise!

 

Unser neues Stellenportal ist zur Zeit in Arbeit. Einen ersten Eindruck, mit echten Stellen, finden Sie unter dem Link.

 

4 Gedanken zu „„Schreiben Sie mir einen Lebenslauf?“ – Leserfrage

  1. Hallo Herr Wirtz,

    ich persönlich erkenne im Lebenslauf eine persönliche Note und einen Stil. Auch wenn dieser nicht perfekt gestylt ist, zeigt er die Schwerpunkte, die ein Bewerber bei sich selbst sieht und ob er/sie die Inhalte an die Anforderungen der Vakanz anpasst.

    Ich selber hätte bei einem Fremdschreiber die Befürchtung, „meine“ Inhalte selber nicht zu kennen.

    Netter Service, aber für mich nicht sinnvoll – oder übernehmen Sie auch das Anschreiben?

    Viele Grüße

    1. Hallo Herr Hardt,
      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Ich biete solche Services nicht an und habe da auch meine eigene Meinung zu. Mich interessiert, wie andere das sehen.
      Es gibt mittlerweile zahlreiche Lebenslauf- und Anschreiben-Schreiber.
      Diese Art von Service ist bei mir gerade auch nicht in der Planung.
      Beste Grüße
      Christof Wirtz

  2. Das Anschreiben ist persönlich, der Lebenslauf sollte übersichtlich sein. Das bekommen manche nicht hin. Für mich ein Ausschlusskriterium, da in meinem Bereich Ordnung und Struktur notwendig ist. Schreibt das jemand anderes und derjenige wird tatsächlich eingestellt, überlebt er sicher nicht die Probezeit. Ob derjenige sich damit einen Gefallen getan hat, das muss jeder für sich selbst beantworten. Dass das jemand anderes macht (muss ja nicht unbedingt ein Service sein, oft machen das auch Freunde und Verwandte) kann man weder erkennen noch verhindern.

    1. Vielen Dank Frau Shawl,
      Anschreiben und Lebenslauf müssen aus meiner Sicht immer die „eigene Handschrift“ erkennen lassen. Berufseinsteiger oder diejenigen, die sich seit mehr als 15 Jahren nicht mehr beworben haben, dürfen mit ihrem Entwurf Hilfe anfragen, alle anderen dürfen „kleiner Korrekturen“ annehmen.
      Es gibt mittlerweile zahlreiche Bewerbungs-Ghost-Writer.
      Verhindern kann ich diesen Service nicht, erkennen kann ich ihn oft schon beim ersten überfliegen der Unterlagen, spätestens im Gespräch. Genauso sicher übrigens, wie selbst geschriebene Zeugnisse.
      Oft reicht übrigens der ausgesprochene „Verdacht“ im Gespräch. Bei fast allen Vorstellungsgesprächen „gesteht“ der Kandidat,
      Mit meinen Tipps versuche ich das im Vorfeld zu verhindern. Während man den Lebenslauf neu schreiben kann, ist es beim Arbeitszeugnis unmöglich, das nach Jahren noch zu ändern.
      Beste Grüße
      Christof Wirtz

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