Schlagwort-Archive: Bewerbungsgespräch

Wer sich bewirbt, findet hier Tipps&Tricks sowie Do’s&Dont’s rund um die Themen Lebenslauf, CV, Curriculum Vitae, Anschreiben, Bewerbungsgespräch, Accessment Center, Bewerbungsfoto, Absage und Karriere.

Getränke und die Kekse im Bewerbungsgespräch

Zugegeben eine Nebensächlichkeit, solange der Bewerber das Ganze auch dabei beläßt.

In vielen Bewerbungsgesprächen stehen Kaffee und Wasser, manchmal auch Softdrinks auf dem Tisch. Oder es wird zu Beginn mit der Frage „Möchten Sie etwas trinken?“ ein Getränk angeboten.

Es ist empfehlenswert, diese Frage mit „ja“ zu beantworten. „Gerne ein Glas Wasser, bitte.“ oder „Vielen Dank, für mich bitte eine Tasse Kaffee.“

Weniger gut sind „Kaffee, bitte!“ oder „Hmmh `n Wasser.“.

„Egal!“ hilft auch nicht weiter.

Gar nicht gut sind auch „Kann ich einen Tee haben?“ oder „Haben Sie auch Zero-Cola?“

Warum?

Die Getränke werden höflichkeitshalber angeboten. Es wird erwartet, dass der Bewerber sich mit dem zufriedengibt, was ihm angeboten wird. Dabei ist es ratsam, die Höflichkeitsworte „danke“ und „bitte“ zu verwenden.

Wenn Sie Extrawünsche äußern, kommt bei den meisten Gesprächspartnern der Verdacht auf, dass nicht nur der Beginn des Gesprächs schwierig wird, sondern dessen Verlauf und erst recht eine mögliche Anstellung. Hauptgrund für diesen Verdacht sind langjährige Erfahrungen mit Menschen. Es mag Ausnahmen geben, doch sogar ich bin skeptisch.

Auf ein Getränk verzichten, macht nun gar keinen sparsamen Eindruck und ist auch nicht ratsam. Im Gespräch kann es manchmal gut sein, mit einem Schluck Flüssigkeit die Lippen und die Zunge zu benetzen, um nicht mit einem trockenen Mund in einen Hustenanfall oder ständiges Räuspern abzurutschen.

Bitte stoßen Sie nicht an, wenn alle am Gespräch Beteiligten zum Glas greifen. (Wer das nicht glaubt – es ist mir schon passiert, dass ein Bewerber mit mir anstoßen wollte.)

Das Glas dann weder in einem Zug austrinken noch bis zum Ende unausgetrunken stehen lassen. Trinken Sie normal im Laufe des Gesprächs das Glas Schluck für Schluck aus, so dass es nach ca. 45 min. leer ist. Fragen Sie nur dann nach einem weiteren Getränk, wenn es für Ihre körperliche Verfassung unbedingt nötig ist oder das Gespräch deutlich länger als 90 min dauert.

Wurde das Getränk aus einer kleinen Flasche serviert, die neben Ihrem Glas steht, sollten Sie sich irgendwann nachschenken, so dass am Ende des Gesprächs das Fläschchen und das Glas leer sind.

Alkoholische Getränke, selbst wenn angeboten, gehören weder vor noch während noch nach dem Gespräch zu einem guten Eindruck des Bewerbers.

Und was ist mit den Keksen?

Fassen Sie es als Herausforderung auf. Stellen Sie sich vor, Sie sind Krümelmonster aus der Sesamstraße und sitzen vor einem Teller der leckersten Kekse. Schaffen Sie es, während des Gesprächs darauf zu verzichten? – Sehr gut!

Ok, wenn alle anderen einen Keks essen, dürfen auch Sie zugreifen. Einer reicht allerdings.

Das A!B!C Team freut sich auf Ihre Fragen und Anregungen zu den Themen Beruf, Karriere und Bewerbung. Auf www.bewerber-abc.de veröffentlichen wir jede Woche kostenfrei Tipps und Tricks zu diesen Themenbereichen.

 

Also lieber sein Wissen für sich behalten?

Leserfrage: „Im letzten Jahr bin ich zu einem Gespräch bei in der xy Branche (größerer Mittelstand) gegangen und habe mich auf eine Stelle im Bereich ABC beworben. Gegenüber saßen mir drei junge Damen.

Leider ging das Gespräch voll in die Hose. Eine Dame fragte, wo mein Heimatort liegt. An meinem Wohnort hat der Konzern kürzlich ein Unternehmen aufgekauft. Ich dachte das käme ganz gut an, wenn ich davon berichte. Davon wussten die drei nichts und fragten dann, wie ich darauf komme und woher ich das habe und irgendwie bekam das Gespräch dann einen Bruch, es wurde unfreundlich und war nach nicht mal 20 Minuten vorbei und habe drei Tage später eine Standardabsage per Mail bekommen.

Also lieber sein Wissen für sich behalten?“

Antwort von Christof Wirtz: „Ihre Schilderung macht mich nachdenklich. Ihr Fazit „besser das Wissen für sich behalten“ kann ich nicht teilen. Hätte Ihnen ein erfahrener Gesprächspartner aus der Geschäftsführung gegenüber gesessen, hätten Sie damit wahrscheinlich stark punkten können.

Es ist schon ungewöhnlich, dass Ihnen drei „junge Damen“ gegenüber gesessen haben. Wissen Sie noch, welche Positionen die drei innehaben?

Evtl. haben die drei, so meine Vermutung, Ihre Äußerungen als Ablenkung vom Wesentlichen missverstanden.

Allerdings sind das für mich, ohne Details zum Gesprächsverlauf zu kennen, alles nur Vermutungen.

Haben Sie Ihre Chance genutzt, um nachzuhaken, woran es gelegen hat?

Ich hätte es vermutlich so wie Sie gemacht, um mit ein bisschen Smalltalk, der gut zur Unternehmensentwicklung passt den Einstieg in das Gespräch finden. Dass es nicht geklappt hat, ist der Hinweis, dass Sie und das Unternehmen nicht zueinander passen und keine „Bewertung“ Ihrer Person.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg.“

 

Sie haben Fragen zu Beruf, Bewerbung und Karriere? Auf www.bewerber-abc.de finden Sie Antworten und können selber Fragen an das Team von Bewerber-A!B!C stellen.

 

 

Terminverschiebung zum Vorstellungsgespräch

Sie haben einen Termin zum Vorstellungsgespräch mit dem Unternehmen vereinbart, bei dem Sie sich vor kurzem beworben haben. Herzlichen Glückwunsch!

Der Termin rückt näher und aus irgendeinem Grund (beruflich, privat, gesundheitlich) können Sie diesen nicht wahrnehmen. – Was ist idealerweise zu tun?

Warum ich das frage? Nun, weil ich es sehr oft erlebe, dass sich der Bewerber nicht im klaren ist, was bei mangelhafter Kommunikation für Konsequenzen zu erwarten sind. Es werden grundlegende Fehler gemacht, nicht nur von Berufsanfängern.

Am schlechtesten ist natürlich, nichts zu sagen und den Termin verstreichen zu lassen. Das kommt einer Absage gleich und deutet auf stark mangelnde Priorität des Bewerbers für dieses Unternehmen diese Stelle hin. Sie können sicher sein, dass zukünftige Bewerbungen bei diesem Unternehmen (und einzelnen Bewerbungsempfängern, die ja auch manchmal die Unternehmen wechseln und sich meist sehr gut an solche Fälle erinnern können) aussichtslos sein werden.

Eine E-Mail zu senden, ist aus meiner Sicht ebenfalls keine gute Lösung. Wenn diese mit dem Text „Ich kann zu unserem Bewerbungstermin am …. um….. aus xy Gründen nicht zu Ihnen kommen.“ beendet ist, reicht das in keinem Fall aus und deutet auf wenig Einfühlungsvermögen Ihrerseits hin.

Bitte geben Sie unbedingt an, wann Sie wieder verfügbar sind oder schreiben Sie etwas in der Art „Bitte senden Sie neue Terminvorschläge ab dem x.y. zu, da ich sehr gerne die Gelegenheit nutzen möchte, mich bei Ihnen vorzustellen. Es tut mir außerordentlich leid, dass mir ein beruflicher/privater dringender Termin dazwischen gekommen ist.“.

Am besten ist es, wenn Sie anrufen. Wenn Sie den Termin erst 1-2 Tage vorher absagen, geht an einer telefonischen Absage kein Weg vorbei. Sagen Sie, dass es Ihnen leid tut, dass der andere Termin beruflich/privat sehr wichtig ist und kurzfristig (nicht von Ihnen) einberaumt worden ist und Sie es versucht haben, diesen zu verschieben, leider ohne Erfolg. Bitten Sie im Gespräch um einen neuen Termin und betonen Sie (s.o.) wie wichtig Ihnen das Gespräch ist.

Sollten Sie den Ersatztermin erneut verschieben müssen, sieht es für den weiteren Bewerbungserfolg noch schlechter aus. Die Ansprechpartner beim Unternehmen unterstellen Ihnen dann endgültig mangelnde Priorität für Ihre Bewerbung bzw. fehlende Ernsthaftigkeit.

Natürlich ist auch jeder Termin von Ihnen telefonisch oder per E-Mail zu bestätigen. Notieren Sie sich den Termin mit 1-2 Tagen „Vorabinfo-Termin“ im Kalender, prüfen Sie die Anfahrstrecke und –zeiten unter evtl. Berücksichtigung des (Berufs-)Verkehrs und seien Sie pünktlich da. Bei größeren Unternehmen sind evtl. Anmeldeprozeduren am Pförtner und betriebsinterne Wege mit einzukalkulieren. In der Regel bezieht sich die Uhrzeit auf den Beginn des Gesprächs und nicht die Ankunft auf dem Firmenparkplatz.

Sollten Sie sich, egal aus welchem Grund, verspäten, rufen Sie bitte ca. 30 min vorher an und sagen, dass Sie (verkehrsbedingt) aufgehalten wurden und in ca. xy min da sein werden. Bei Verspätungen, die voraussichtlich länger als eine Stunde dauern, fragen Sie auch hier am besten, ob der Termin nicht besser verschoben werden sollte.

Versetzen Sie sich am besten in die Lage, dass Sie selbst auf einen wichtigen Gesprächspartner warten und stellen Sie sich dabei vor, wie Sie behandelt werden möchten in Bezug auf Termintreue bzw. Terminverschiebung.

Weitere Tipps zu Beruf, Bewerbung und Karriere finden Sie unter www.bewerber-abc.de

Gesprächsleitfaden für die Bewerbung

Haben Sie schon einmal im Internet nach dem Stichwort „Gesprächsleitfaden“ gegoogelt? Als Bewerbungsempfänger bestimmt.

Doch auch (und gerade) als Bewerber ist es sehr sinnvoll, nach diesem Begriff im Internet zu suchen. Sie erhalten so einen Einblick in die Fragen, die man Ihnen im Bewerbungsgespräch stellen könnte und können sich so gut darauf vorbereiten.

Zum anderen erfahren Sie auch ein bisschen über die Struktur und den Ablauf der Gespräche.

Es gibt natürlich viele Unternehmen, die nicht nach einembestimmten Leitfaden vorgehen. Überwiegend finden die standardisierten Gespräche bei Auszubildenden oder Facharbeitern statt. Je höher die Position ist und je kleiner das Unternehmen, desto eher treffen Sie auf Gesprächsteilnehmer, die das offene Gespräch statt dem strukturierten Interview bevorzugen.

Dennoch sind die Fragen auch hier interessant, da der erfahrene Bewerbungsgesprächführer meist die Fragen in seinen Ablauf einstreut.

Sind Fragen dabei, die Sie nicht so einfach beantworten können? Dann können Sie nach den Fragen weiter recherchieren oder sich dazu Gedanken machen. Besser mit Ruhe im Vorfeld, statt im Stress im Bewerbungsgespräch.

Und zuletzt dürfen Sie auch auf den Gedanken kommen sich einen Gesprächsleitfaden zu entwickeln und einzuüben. Punkte die Sie ansprechen wollen, Fragen Die Sie vom Unternehmen geklärt haben wollen.

Noch Fragen zum Gesprächsleitfaden? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt.

Gut Neun Monate Bewerber A!B!C und 30 Artikel sowie weitere Artikel in anderen Blogs und die Antworten auf Ihre Fragen liegen hinter mir. Die vielen Zuschriften, Unterstützungen und Anregungen haben mich ebenso sehr gefreut, wie Ihre Fragen und Kommentare. Auch die Teilnahme an Recruiting- und Karriereberatungen auf der HMI in Hannover, beim VDI in Köln und vielen anderen, waren sehr inspirierend. Ihre Fragen beantworte ich gerne im persönlichen Gespräch oder im Austausch per Email weiter. Wenn ich dabei feststelle, dass Bedarf an weiteren Artikeln ist, werde ich die Themen hier veröffentlichen. Momentan beraten das A!B!C Team und ich, ob eine Herausgabe aller Artikel als E-Book sinnvoll ist und welches Format wir dazu wählen.

Vielen Dank und viel Erfolg für Ihre Bewerbung!

Alle bisher veröffentlichen Beiträge finden Sie hier: http://www.bewerber-abc.de/

 

Eigene Fragen des Bewerbers

Auch Sie müssen Fragen vorbereiten. Wer fragt der führt. Neben dem Punkt zum Ende des Gesprächs „Haben Sie noch Fragen?“ sollten Sie unbedingt im Verlauf des Gesprächs Fragen einbauen.

Ihre Fragen schreiben Sie am besten während der Vorbereitung auf das Gespräch auf ein Blatt Papier. Dieses lesen Sie sich am Tag vor und am Tag des Gesprächs noch einmal durch. Das Blatt sollten Sie während des Gesprächs oder am Ende nicht benutzen, um Ihre Fragen abzulesen.

Es gibt Fragen, die für alle Gespräche gleich oder zumindest ähnlich sind. Es sollten auch gezielte Fragen für das konkrete Gespräch und zum Unternehmen dabei sein.

Dies können Fragen zum fachlichen Schwerpunkt der Stelle, dem zukünftigen Team, dem Arbeitsplatz, den Vorgesetzten, dem Berichtsweg und evtl. auch zu speziellen Arbeitszeiten sowie gegebenenfalls zu tariflichen Besonderheiten sein.

Beispiele:

  • Wie groß ist das Team, in dem ich arbeite?
  • An wen berichte ich?
  • Wie sieht mein Arbeitsplatz aus?
  • Machen wir im Lauf der Bewerbung auch einen kurzen Firmenrundgang?
  • Welche spezielle Software kommt zum Einsatz?
  • Gibt es bei Ihnen regelmäßige Mitarbeitergespräche zur Leistungsbeurteilung?
  • Auf was legt mein Vorgesetzter besonders großen Wert?
  • Ist meine fachliche Führungskraft auch mein disziplinarischer Vorgesetzter?
  • Warum ist die Stelle neu zu besetzen?
  • Gab es mit meinen Vorgängern Schwierigkeiten? Wenn ja, welche?
  • Wie ist die Einarbeitungszeit bei Ihnen geregelt?
  • Welche Weiterbildungsmaßnahmen gibt es und wie werden diese unterstützt?
  • Ich bin ehrenamtlich als XY aktiv, ist das erlaubt, wird das unterstützt?
  • Welche Entscheidungsspielräume habe ich?
  • Haben Sie neben dem Vorgesetzten auch ein Patensystem für neue Mitarbeiter?
  • (Zum Ende des Gesprächs) Habe ich Sie überzeugt? (Insbesondere für Vertriebsmitarbeiter eine sehr wichtige Frage.) Wenn nein, warum nicht, was fehlt Ihnen noch?

Sollte Ihnen irgendetwas unklar sein oder sollten Sie etwas nicht verstanden haben, egal ob fachlich oder organisatorisch, fragen Sie nach! Ihre Fragen zeigen, wie sehr Sie an der Stelle interessiert sind. Wer nicht fragt und sagt „Ich haben keine Fragen.“ wirkt auf den anderen desinteressiert, oberflächlich oder überheblich. Sie können nicht alles wissen.

Es gibt auch Fragen, die jedenfalls für das erste Gespräch nicht zu empfehlen sind. Auf jeden Fall sollten Sie damit nicht beginnen.

  • Wieviel Urlaub habe ich?
  • Wo ist die Kantine?
  • Ab wann kann ich Feierabend machen?

Bei welchen Fragen, die Sie stellen wollen, fühlen Sie sich unsicher? Schreiben Sie mir, ich nehme diese und meine Antwort gerne in die nächsten Beiträge mit auf.

Noch Fragen zum Vorstellungsgespräch oder der damit verbundenen Aufgabe? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um unzulässige Fragen geht.

Alle bisher veröffentlichen Beiträge finden Sie hier: www.bewerber-abc.de

 

„Soll ich meinen Gehaltswunsch angeben, wenn danach gefragt wird?“ – Leserfrage 5

Eine Bewerberin, Mitte 30 fragt: „Wird man nicht automatisch aussortiert wenn in der Stellenbeschreibung nach Gehaltsvorstellungen explizit nachgefragt wird und man dies im Schreiben nicht erwähnt?“

Es verursacht bei mir immer ein Schmunzeln, wenn in der Stelle angefragte Angaben nicht mit geliefert werden. „Sie/Er kann evtl. nicht lesen.“, schießt es mir durch den Kopf.

Aussortiert werden Sie je nachdem, wie viele Bewerbungen vorliegen eventuell schon an dieser Stelle.

Im eigenen Interesse rate ich dazu, die Gehaltsangaben zu machen, wenn danach gefragt wird.

So wie ich, der auf https://business.facebook.com/abcroesrath Tipps und Tricks zum Thema Bewerbung und Karriere gibt und Fragen zu den Themen beantwortet.

 

Richtig gekleidet zum Bewerbungsgespräch.

Schon der deutsche Volksmund sagt: „ An den Federn erkennt man den Vogel.“

Die Kleidung ist schon im normalen Berufsumfeld ein Thema, dass viele Seiten, ja ganze Bücher füllen kann. Es geht hier im speziellen Fall nur um die Bekleidung am Tag der persönlichen Gespräche beim zukünftigen Arbeitgeber.

„Woher komme ich? Wohin gehe ich? Und vor allem: Was ziehe ich an?“ soll ein unbekannter Verfasser mal gesagt haben. Zitate liebe ich vor allem deswegen, weil sie so schöne Platzhalter für eine Fülle von Informationen sind. Jeder Bewerberin und jedem Bewerber möchte ich diese Fragen als Denkansatz mitgeben, um sie sich selber am Tag der Bewerbung morgens zu stellen und zu entscheiden. Komme ich nicht von zu Hause, nehme ich an dem Tag, an dem ich meinen Kleiderschrank verlasse, die Kleidung mit, die ich an dem Tag des Bewerbungsgesprächs anziehen möchte. Die Gewichtung liegt auf dem mittleren Teil „Wohin gehe ich?“, da ersterer bekannt ist.

Jede Branche und jedes Unternehmen ist anders, manchmal ist es auch in größeren Unternehmen zwischen verschiedenen Bereichen oder Abteilungen bisweilen sehr unterschiedlich. Der Chemikant, der sich im Nadelstreifenanzug beim Chemieunternehmen bewirbt, wird genau so kritisch gemustert, wie der Vorstandsassistent in Jeans eine Tür weiter.

Machen Sie sich klar, wohin die Reise gehen soll. Wie sieht der typische Stelleninhaber beim Unternehmen aus? Gelegentlich wird es auch schon mal auf der Website Tipps zur Bekleidung geben.

Was wird von Ihnen erwartet? – In erster Linie, dass Sie fachlich und menschlich zur Position passen. Nun ist es aber so, dass sich der erste Eindruck, den Menschen sich voneinander bilden, zu großen Teilen von der Optik geprägt wird. Nahezu 50% unserer Wahrnehmung wird durch die Kleidung geprägt, die anderen 50 % sind unsere Mimik und unsere Körpersprache, die im Idealfall mit unserer Kleidung und unserer Stimme harmonieren.

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Situation bzw. der Ort, an dem das Gespräch stattfindet unter Beachtung der Jahreszeit bzw. der aktuellen Umgebungstemperatur. Ich hatte mal den Fall, dass im Winter ein Erstgespräch mit dem Kandidaten und sieben Gesprächsteilnehmern in einem kleinen Zimmer bei hoher Raumtemperatur stattgefunden hat.

Alleine durch die Anzahl der Gesprächspartner in dem engen Raum, kommen Sie schon ins Schwitzen.“ warnte ich meinen Kandidaten vorab.

Unwohlsein gilt es zu vermeiden! – Ihre Kleidung muss sitzen, nicht zu eng und darf Sie nicht behindern. Auch sollten Sie sich darin wohlfühlen. Manchmal ist es notwendig, dass Sie sich mit Ihrer neuen Kleidung, die Sie extra für das Gespräch gekauft haben, erst mal ein bis zwei Proberunden drehen, um sich daran zu gewöhnen.

Sie fragen sich bestimmt, „Was ziehe ich denn nun an?“. Für Frauen möchte ich nichts Konkretes empfehlen. Zum einen achten Frauen fast immer wesentlich besser auf ihr Äußeres, zum anderen bin ich da nicht der Experte, was auch der Branche, in der ich tätig bin (Engineering und IT), geschuldet ist.

In über 2.000 persönlichen Gesprächen habe ich in weniger als einem Drittel mit Frauen an einem Tisch gesessen. Ich kann mich nur an einen Fall erinnern, bei dem eine Frau zu stark geschminkt war, zu viel Parfüm aufgelegt hatte und die Kleidung zwar alles in allem ok war, das „Gesamtpaket“ jedoch das Unternehmen, bei dem das Gespräch stattfand, abgeschreckt hat.

Generell sage ich, dass Rock, Kleid, Hosenanzug in Kombination mit Bluse oder Shirt und Blazer in gedeckter Farbe mit dezentem Makeup und einem Hauch des Lieblingsparfüms in Ordnung sind. Bitte keine grell geschminkten Augen, Lippen etc. und auch kein Überfluss an Kajal oder Lidschatten. Beim Parfüm gilt der Spruch „Weniger ist mehr!“

Bei den Männern fällt es mir etwas leichter. Selten habe ich einen Mann im Vorstellungsgespräch getroffen, der zu gut angezogen war. Häufig passte die farbliche Abstimmung nicht zusammen. Die Ausrede „Ich komme gerade von der Arbeit.“ ist nicht wirklich hilfreich. Spätestens beim Bewerbungsgespräch im Unternehmen sollte ein Stoffhose, ein Hemd und idealerweise ein Sakko, passend zur Hose (es muss kein Anzug sein) gewählt werden. Die Krawatte hat noch nicht ganz ausgedient, ist aber in den meisten Fällen nicht mehr vorgeschrieben. Was nicht heißen soll, dass eine Krawatte weggelassen werden muss. Wer sie gerne trägt und richtig zu binden weiß, kommt damit fast immer passend gekleidet.

Natürlich, dürfen Sie sich vorab informieren und nachfragen, was erwartet wird.

Bei Führungskräften und im Vertrieb gehört es zum guten Ton, im Anzug mit Krawatte und dazu passenden, gut geputzten, nicht ausgetretenen Schuhen zu erscheinen. Mit einem schwarzen Lederschuh macht Mann kaum etwas falsch.

Jeans, kurze Hosen, T-Shirt, grelle Farben und gewagte Farbkombinationen gehören nicht zu einem Vorstellungsgespräch. Die Bekleidung soll Ihren Typ betonen oder unterstreichen und nicht überdecken.

Genauso wichtig ist ein gute Körperpflege, saubere, geschnittene Fingernägel, gekämmte Haare (ohne zu viel Gel und bitte keine zu gewagten Frisuren). Und den Körperschmuck, wie auch anderen Schmuck, lässt Mann besser weg. (Ehering ist selbstverständlich ok). Auch wenn es gesellschaftlich anerkannt ist, dass Mann einen Ohrring trägt und auch Piercings im Alltag überall zu sehen sind, im Bewerbungsgespräch lenken Sie von Ihnen ab. Bei Frauen ist es tendenziell etwas anderes, dennoch auch hier der Hinweis „Weniger ist mehr!“.

Fazit: Die Kleidung sollte Nebensache sein, nicht zu auffällig und in jedem Fall Ihr gepflegtes Äußeres unterstreichen. Keinesfalls sollte Ihre Kleidung Kernpunkt des Gesprächs werden. Es geht um Ihre Person als neuer Mitarbeiter, nicht um Ihre Hülle.

Noch Fragen zum Vorstellungsgespräch oder der damit verbundenen Aufgabe? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um Fragen im Gespräch geht.

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Das Erstgespräch – davor/danach

Es ist soweit, die schriftliche Bewerbung hat ihre Schuldigkeit getan. Nichts anderes als die Tür zum Erstgespräch zu öffnen, ist die Aufgabe der schriftlichen Bewerbung. Sind Sie erstmal im Gespräch, wird alles anders.

In der Regel ist das Erstgespräch ein reines Kennenlerngespräch. Fragen Sie das Unternehmen, Ihren Einladungs- und Ansprechpartner, was Sie erwartet.

Folgende Gliederung hilft Ihnen für die Vor- und Nachbereitung sowie im Kennenlerngespräch.

Termin und Ansprechpartner sowie dessen Kontaktdaten notieren, am besten in Ihrem elektronischen Kalender mit Erinnerungsfunktion abhängig von der benötigten Anfahrtszeit.

Anfahrt prüfen, Weg und Fortbewegungsmittel einplanen, Dauer der Fahrt ermitteln und Stau- sowie Pausenzeiten einkalkulieren. Je nach Uhrzeit sind die Autobahnen und Innenstadtstraßen stärker frequentiert. Eine Nachfrage beim Unternehmen „gibt es Baustellen, Umleitungen oder anderen Besonderheiten, die zu beachten sind?“ ist durchaus angebracht. Sollten Sie mit dem ÖPNV anreisen lieber einen Zug früher nehme und gegebenenfalls auch das Taxi für ‚die letzte Meile‘ zum Kunden vorab bestellen. Es kann auch nicht schaden, die Strecke vor dem Termin mal abzufahren, um sich ein Bild zu machen.

Sind Sie bei einem größeren Unternehmen oder in einem Werk / Industriepark eingeladen, kann es durchaus zu Verzögerungen bei der Anmeldung kommen. Auch dieses ist einzukalkulieren.

Schauen Sie sich die Website des Unternehmens an, recherchieren Sie nach Branche, Technologie und auch zum regionalen Umfeld. Sie können hieraus gute Fragen für Ihr Gespräch ableiten. Die Informationen zum regionalen Umfeld wie z.B. Stadtentwicklung, Sportverein, Messen etc. können Sie sehr gut in der Warm-Up Phase nutzen. Sie zeigen so, dass Sie sich vorbereitet haben und stimmen sich auf Ihre Gesprächspartner ein. (Hinweis: Das Thema „Einstimmen“ wird in den nächsten Wochen nochmal vertieft).

Erarbeiten Sie Fragen anhand der Stellenbeschreibung und Ihres Hintergrunds bzw. Erwartungen.

Notieren Sie sich Ihre Fragen und priorisieren Sie diese.

Am Tag vor dem Gespräch und/oder auf der Reise gehen Sie Ihre Fragen und Ihren Lebenslauf noch einmal durch. Kleiden sich korrekt. (Auf die Kleidung komme ich nächste Woche detaillierter zu sprechen)

Entspannen Sie sich am Tag vorher, sorgen Sie für ausreichend Schlaf, trinken keinen Alkohol und nicht zu viel Kaffee am Morgen. (Da ein gutes Gespräch durchaus 2 Stunden dauern kann ist der Besuch des stillen Örtchens rechtzeitig vor dem Gespräch ebenso empfehlenswert.)

Nach Pförtner, Empfang und evtl. Sekretariat, wo Sie sich keinesfalls von oben herab als etwas Wichtigeres darstellen sollten(!), stehen Sie bestens vorbereitet nun vor Ihren(m) Gesprächspartner(n). Seinen Namen kennen Sie und wissen, wie Sie sich am Empfang mit eigenem Namen, Anliegen und Ansprechpartner vorstellen.

Was jetzt kommt, ist von Unternehmen zu Unternehmen höchst verschieden.

In einigen Fällen sitzen Sie nur dem Personalmitarbeiter oder nur dem Fachbereich gegenüber. Bei höheren Stellen und in kleineren Unternehmen vielleicht dem Personalleiter oder dem Geschäftsführer. Oft auch einer Mischung dieser Personenkreise.

Durch Ihre Fragen wissen Sie, was auf Sie zukommt.

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck! – Händedruck, Augenkontakt, feste aber nicht zu dominante Stimme bei der Begrüßung, Ihre Kleidung, Ihr ‚Styling‘, der Geruch – alles ist wichtig und innerhalb von 3-7 Sekunden entscheiden sich die Menschen, ob ihnen ihr Gegenüber sympathisch ist oder nicht. Im Telefonat fehlt der Sicht- und Körperkontakt, das Videophonat bietet immerhin noch Informationen über Mimik und Körperhaltung auf beiden Seiten. Natürlich sind ausgebildete Personaler und gestandene Führungskräfte hier in der Lage zu differenzieren, sollten das zumindest können, aber sicher ist sicher. Auch Sie treffen hier schon die erste Entscheidung, ob das Unternehmen, deren Mitarbeiter und das Umfeld etwas für Sie sein könnten.

In der Regel folgt ein kurzes Warm-Up mit Fragen über Befindlichkeit, Anfahrt etc. und Sie können hier eine (!) Frage zur Auflockerung stellen. Bitte nichts Kompliziertes, Langatmiges oder politisch Inkorrektes. Es ist lediglich dazu da, einander zu hören und sich auf den anderen einzustellen. Im Anschluss wird der inhaltliche und zeitliche Ablauf des Gesprächs vereinbart.

(Das Eigentliche zum ersten Gespräch werde ich nächste Woche posten)

Zum Abschluss, nachdem Sie Ihre Fragen gestellt haben, vereinbaren Sie sich mit den Gesprächspartnern, wie es weitergeht, bis wann wer sich bei wem meldet und verabschieden sich höflich von allen inklusive Sekretariat, Empfang und Pförtner. Ich habe es schon erlebt, dass Kandidaten nicht weiter in Betracht gezogen wurden, nur weil es am Respekt und zwischenmenschlicher Höflichkeit gegenüber Sekretariat und Pförtner gemangelt hat. Viele Bewerbungs-gesprächsteilnehmer informieren sich bei oben genannten Personenkreisen „und, wie hat der auf Dich gewirkt“ und lassen diese Informationen in ihre Entscheidung einfließen.

Notieren Sie sich im Auto oder auf der Fahrt zurück Ihre Eindrücke und offenen Fragen sowie die Namen der Gesprächsteilnehmer. Nichts ist schlimmer als 14 Tage später bei Ihrer Nachfrage in der Personalabteilung von Frau/Herrn „Dingenskirchen“ zu sprechen.

Und was sagt Ihr Bauch? Fühlt er sich wohl, wie lief das Gespräch, gab es Besonderheiten? Alles notieren, es wird später gebraucht. Und bitte nicht zu überschwänglich! Es gibt Bewerber, die mit dem „Alles lief Spitze“-Gefühl rauskommen und eine Absage kassieren. Warum? – Dazu später mehr.

Nachfragen, dokumentieren, verbessern. – Ähnlich wie bei der schriftlichen Bewerbung haken Sie, wenn nichts anderes vereinbart wurde, nach spätestens 7-10 Tagen nach und dokumentieren Sie, was Sie gehört haben.

Neben der Entscheidung, die das Unternehmen trifft, sollten auch Sie zu einer Entscheidung kommen, ob das, was Sie gesehen und gehört haben, das richtige für Sie und Ihre Zukunft sein kann.

Wenn dem auf beiden Seiten so ist, geht es bald weiter mit dem Zweitgespräch, Probearbeiten, Tests, Accessmentcentern oder dem Einstellungsgespräch. Mir hat mal ein Personalleiter gesagt: „Alle Kandidaten haben bei uns zwei Gespräche. Manchmal dauert es 5 Minuten und manchmal 15 Tage bis es weiter geht.“ Achten Sie darauf, wenn sich Ihre Gegenüber im Gespräch anders hinsetzen, aufrichten, sich länger anschauen, einander zunicken. Es können versteckte Signale sein, dass das erste Gespräch sofort in das zweite übergeht.

Noch Fragen zu dem Davor und Danach des Erstgespräches? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um das Gespräch geht.

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„Was heißt leidenschaftlich?“ – Leserfrage 2

Ein Berufseinsteiger Ende 20 fragt mich nach dem ersten Bewerbungsgespräch bei einem Kunden: „Was heißt leidenschaftlich?“

Leidenschaft. – Was ist das? – Schwer zu beschreiben.

Sie merken, wenn sie da ist, und der Bewerbungsempfänger bzw. der Gesprächspartner merkt oft (nicht immer), wenn sie nicht vorhanden ist.

Haben Sie ein Hobby, für das Sie brennen? Hier finden Sie vielleicht die Antwort, was Leidenschaft ist. Die Arbeit und die Zeit, die viele in ihr Hobby oder in ein ehrenamtliches Engagement investieren, wird nicht als Last empfunden. Im Gegenteil, es ist eine Bereicherung und spendet Freude. Auch vor Rückschlägen, die es bei jeder Art von Betätigung geben kann, wird nicht zurückgeschreckt. Oft spornen Rückschläge sogar an, mehr zu machen als unbedingt notwendig ist.

Thomas Alva Edison, der Erfinder der Glühbirne, hat einige tausend Versuche benötigt, bis er die einwandfrei funktionierende Glühbirne erfunden hat. Auf seine Rückschläge angesprochen, soll er einem Reporter gesagt haben, dass er jetzt viele tausend Wege kenne, wie man eine Glühbirne nicht bauen kann.

Leidenschaft heißt, dass man bereit ist, Fehler zu machen, einzugestehen und mit neuer Energie weiter zu machen. Auch dass man nicht aufgibt auf dem Weg, bis man die Lösung gefunden hat.

Leidenschaft drückt man im Gespräch dadurch aus, dass sich der Bewerber gut vorbereitet hat und inhaltliche Fragen zum Beruf, zum Ablauf und zur Tätigkeit stellt. Allgemeine Fragen nach Uhrzeiten, Urlaubsansprüchen und Kantine sind da eher falsch platziert.

Zeigen Sie Interesse, zeigen Sie, dass Sie nicht alles verstanden haben, fragen Sie nach, wenn es um einen Beruf geht, dem Sie leidenschaftlich nachgehen wollen.

Der Job fängt nicht um 9:00 Uhr an und hört nach acht Stunden auf. Sie nehmen Gedanken mit nach Hause, grübeln schon mal über eine Lösung nach oder bereiten eine Präsentation am Wochenende vor. Sie stehen mit Freude um 5:00 Uhr auf, um den frühen Zug zum Kundenbesuch zu nehmen. Sie informieren sich auf Messen, in Fachbüchern oder sonstigen Artikeln zu den Themen, die Sie im Beruf verfolgen und bilden sich weiter.

Aus der Leidenschaft erwächst die Berufung. Sie fühlen sich zum Beruf hingezogen und haben Freude.

So wie ich, der auf https://www.facebook.com/abcroesrath/ Tipps und Tricks zum Thema Bewerbung und Karriere gibt und Fragen zu den Themen beantwortet.

Auch weiterhin freue ich mich auf Ihre Fragen, die Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden können. Alle Daten werden vertraulich behandelt.

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